Angst vor der Angst - Phobophobie: Ursache, Symptome, Behandlung
owi Praxis - Integrative Hypnosetherapie, Coaching Winterthur, Zürich
Angst vor der Angst – Erwartungsangsst
Phobophobie, auch „Angst vor der Angst“ genannt, beschreibt die übersteigerte Furcht vor dem Erleben von Angstgefühlen oder körperlichen Angstsymptomen. Betroffene fürchten weniger eine "äussere" Bedrohung als vielmehr die Angstreaktion auf diese – etwa Herzrasen, Schwindel, Panik oder den Verlust der Kontrolle. Ein Typ von Phonophobien, tritt zusammen mit einer spezifischen Phobie auf (z. B. Angst vor Spinnen oder Höhen), und Phobophobie ohne klare äussere Angstauslöser.
Phobophobie entwickelt sich meist als Folge vorausgegangener Angsterfahrungen, etwa nach einer Panikattacke oder im Rahmen einer generalisierten Angststörung. Die primäre Angst wird dabei durch eine zweite, überlagernde Angst ergänzt – der Angst, erneut in einen angstauslösenden Zustand zu geraten.
Diese Form der sekundären Angst verstärkt die ursprüngliche Angstsymptomatik und führt häufig zu Vermeidung bestimmter Situationen. Es entsteht ein belastender Teufelskreis aus Angst und Vermeidung, der das tägliche Leben erheblich einschränken kann.
Beispiel:
Eine Person erlebt im Aufzug eine Panikattacke. In der Folge meidet sie Aufzüge – nicht aus Angst vor dem Aufzug selbst, sondern aus Furcht, dort wieder eine Panikattacke zu erleiden. Dieses Vermeidungsverhalten ist typisch für Phobophobie.
Symptome bei der Angst vor der Angst – Phobophobie
Die Ängste, Angstanfälle und Panikattacken äussern sich auf mehreren Ebenen – körperlich, psychisch und im Verhalten.
Körperliche Symptome bei der Angst vor der Angst – Phobophobie
- Herzrasen, Zittern, Schwitzen,
- Atemnot oder Engegefühl in der Brust,
- Schwindel oder Benommenheit,
- Magenbeschwerden oder Übelkeit,
- Muskelverspannung und Erschöpfung, etc.
Psychische Symptome bei der Angst vor der Angst – Phobophobie
- Intensive Erwartungsangst vor einem erneuten Angstanfall,
- Grübeln über mögliche Symptome oder Kontrollverlust,
- Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein,
- Selbstbeobachtung und Überinterpretation körperlicher Empfindungen, etc.
Verhaltenssymptome bei der Angst vor der Angst – Phobophobie
- Vermeidung von Orten oder Situationen, in denen zuvor Angst erlebt wurde,
- Rückzug aus dem Alltag oder sozialen Aktivitäten,
- Sicherheitsverhalten (z. B. ständiges Mitführen von Beruhigungsmitteln, Begleitpersonen),
- Übermässige Arztbesuche trotz fehlender körperlicher Ursachen, etc.
Ursachen - Auslöser bei der Phobophobie - Angst vor der Angst: Der Verlauf und die Auswirkungen
Ursachen und Auslöser der Angst vor der Angst – Phobophobie, deren Verlauf und Auswirkungen
- Früher erlebte Panikattacken oder andere belastende Angstzustände,
- Negative Lernerfahrungen (z. B. Angst in einer bestimmten Situation → Angst wird generalisiert),
- Starke Selbstbeobachtung und Fehlinterpretation körperlicher Signale,
- Erhöhte psychische Verwundbarkeit (z. B. durch Stress, traumatische Erlebnisse, genetische Faktoren), etc.
Verlauf und Auswirkungen der Angst vor der Angst – Phobophobie
Verlauf und Auswirkungen der PHOBOPHOBIE:
- Oft schleichender Beginn nach ersten Panikattacken
- Zunehmende Einschränkung der Lebensqualität durch Vermeidung und Rückzug
- Verstärkung der Angst durch den Teufelskreis aus Angst → Erwartung → Vermeidung
- Mögliche Entwicklung weiterer psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder soziale Ängste, etc.
Bei Ängsten, Phobien: eine Behandlung mit Integrativer Hypnosetherapie, Hypnose, kombiniert mit
modernen psychotherapeutische Verfahren und komplementäre und alternative Methoden, sie bieten eine nachhaltige Hilfe. Die Kombinationstherapie basierend auf psychotherapeutischen und komplementärmedizinischen Methoden.
Die Behandlung wird optional auch ohne Integrative Hypnosetherapie - Hypnose angeboten.
Falschinformationen zur Hypnosetherapie – Hypnotherapie - oder was Hypnose wirklich ist
Vielleicht hast Du schon viel gehört, denn es kursieren leider viele Missverständnisse und Falschinformationen über Hypnosetherapie, die oft zu Unsicherheiten führen. Ein häufiges Vorurteil ist, dass der Therapeut die "Kontrolle" über Dich übernimmt, Du "stecken bleiben" könntest oder dass Du im hypnotischen Trancezustand schläfst. Mehr dazu
Die Wahrheit: Es ist ein kooperativer Prozess, der Deine innere Zustimmung voraussetzt, bei dem Du jederzeit die volle Kontrolle behältst und aktiv an Deiner Veränderung mitwirkst. Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung und fokussierten Denkens, der Dir die Tür zu Deinen unbewussten Prozessen öffnet, die für den Abbau Deiner Ängste, ... wichtig ist, um Deine Heilung zu fördern.
Die Behandlung mit der Integrativen Hypnosetherapie ist ein optionales Angebot, dass ich aufgrund eigener Erfahrung als wichtig erachte.
Psychotherapeutische Ansätze
- Die Integrative Hypnosetherapie ist eine ganzheitliche Therapieform, die den hypnotischen Trancezustand gezielt nutzt, um einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein herzustellen. Die Zielsetzung ist das Auffinden und Auflösen der Ursachen wie: hinderlichen Handlungsmustern und Blockaden, körperlichen, psychischen und psychosomatischen Beschwerden und der Aktivierung von Ressourcen und Selbstheilungskräfte. Die Integration unterschiedlicher therapeutischer Methoden ermöglicht massgeschneiderte Lösungsansätze, die sich individuell auf die Bedürfnisse der Klient:innen abstimmen lassen.
- Veränderungscoaching (kognitiver Ansatz) ein individuell zugeschnittenes Coaching, als Rahmen des Veränderungs- und Heilungs-Prozesses. Es kombiniert verschiedene Methoden individuell und situativ zu einem Behandlungspaket und erzielt dadurch eine nachhaltige Wirkung.
- Expositions- / Konfrontationstherapie: Ängste verlieren an Macht, wenn man ihnen Schritt für Schritt begegnet – in einem sicheren, begleiteten Rahmen.
- Provokationstherapie: Durch das gezielte Auslösen bestimmter Emotionen oder Denkmuster wird ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt.
- Systemische Aufstellungen: Verborgene Dynamiken innerhalb des Familiensystems oder innerer Anteile werden sichtbar gemacht. Ängste, die aus unbewusster Loyalität oder übernommenen Gefühlen entstehen, können erkannt und gelöst werden – oft ein tiefgreifender Schritt in Richtung innerer Freiheit.
Durch das gezielte Auslösen bestimmter Emotionen oder Denkmuster wird ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt. - Therapeutisches NLP (Neurolinguistisches Programmieren): Belastende Erfahrungen werden umgedeutet, Glaubenssätze verändert – für mehr innere Freiheit und Selbstvertrauen.
- Desensibilisierung: Ängste verlieren mit der Zeit an Intensität, wenn man sich ihnen behutsam und regelmäßig stellt.
- Psychodynamische Körpertherapie - SKAN / Vegetotherapie: Über Atemarbeit und Körperausdruck werden emotionale Blockaden gelöst und alte Traumata verarbeitet.
- Selbsthilfegruppen (geführt):
Der Austausch mit anderen Betroffenen fördert soziale Kompetenz, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.
Komplementärmedizinische Ansätze
- Laserohrakupunktur:
Die moderne, schmerzfreie TCM Methode der Ohrakupunktur lindert Ängste und Schmerzen, stabilisiert die Psyche, bewirkt eine Stimmungsaufhellung und regt die Ausschüttung und Regulation von Neurotransmittern und Hormonen an. - Atemarbeit (z. B. Rebirthing, Vivation, holotropes Atmen):
Durch bewusstes Atmen können emotionale Blockaden gelöst und tiefe Entspannungszustände erreicht werden. - Entspannungstechniken:
Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation oder Qigong bringen Körper und Geist zur Ruhe. - Achtsamkeit & Meditation:
Regelmässige Achtsamkeitsübungen helfen, Gedanken zu beobachten, innere Spannungen zu lösen und wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. - Phytotherapie (Pflanzenheilkunde):
Pflanzliche Mittel wie beruhigende Teemischungen oder Blütenessenzen unterstützen die emotionale Stabilität. - Aromatherapie:
Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn beruhigend, ausgleichend oder stimmungsaufhellend – je nach Auswahl. - Etc.
Hinweis:
Die Auswahl und Kombination der Methoden erfolgt in Absprache und ist individuell auf die jeweilige Person und Ihrem Anliegen abgestimmt. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihr individueller Weg.
Bei akuter Suizidgefährdung sollten Sie unbedingt ein/e Facharzt/Fachärztin für Psychiatrie aufsuchen!
Präventive Möglichkeiten - Massnahmen
- Aufbau eines gesunden Umgangs mit Stress (z. B. durch Bewegung, Zeitmanagement, Auszeiten),
- Frühe Behandlung von Panikattacken oder Ängsten, um eine Phobophobie zu verhindern,
- Förderung der emotionalen Selbstregulation und Resilienz,
- Schulung in achtsamer Selbstwahrnehmung, um körperliche Symptome besser einordnen zu können, etc.
Prognose
Mit gezielter Behandlung sind die Erfolgsaussichten bei Phobophobie gut. Viele Betroffene erleben eine deutliche Besserung oder vollständige Rückbildung der Symptome. Unbehandelt kann sich die Störung jedoch verfestigen und zu einer massiven Beeinträchtigung im Alltag führen.
Fazit – Resümee:
Die Angst vor der Angst - Phobophobie ist eine belastende, aber behandelbare Form der Angststörung. Sie entsteht oft aus der Angst vor erneuten Panikattacken und kann das Leben der Betroffenen extrem einschränken. Durch frühzeitige Diagnostik, psychotherapeutische Behandlung und präventive Massnahmen lassen sich die Symptome jedoch wirksam lindern – und die Kontrolle über das eigene Leben kann Schritt für Schritt zurückgewonnen werden.
Ich oder meine Praxishelferin, die "Combox"
nehmen Ihren Anruf gerne entgegen.
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